Graveln rund um Salzburg
Am Samstag 22.08.26 traf sich eine muntere Runde von ASV- und Gastradlern in Salzburg für eine Woche Graveln. Mit den Worten „… komm doch mit, wird ganz easy….“ hat mich jemand überzeugt, auch nach Salzburg zu kommen.
Siehe da es treffen sich acht gut gelaunte Menschen und sind alle gespannt, wie sich die geplanten sechs Etappen auf Komoot dann auf dem Radcomputer in der Praxis anfühlen. Die Ansage: „jeder fährt sein eigenes Tempo, wir treffen uns heute Nachmittag am Hotel…“ ist sehr gut und der ein oder andere legt die Etappen dann auch für sich etwas anders aus. So hat jeder abends trotz individueller Spezialverpflegung ordentlich Hunger.
Zwischenfazit:
- Es gibt jetzt Fachleute für alle Bäckereien (Kaffee und Kuchen)
- Espresso ist doch besser als „Wiener Melange“
- Maurten-Gels vom Ironman Duisburg schmecken schrecklich, aber wirken
Drei Etappen durch Österreich und drei Etappen durch Deutschland mit einem Pausentag zwiscehndrin in Salzburg sind eine optimale Wochenstruktur, um das Gehirn nochmal vor dem Herbstanfang durchzulüften.
Reiseleiter Christoph hat ganze Arbeit geleistet und offensichtlich auch exzellente Verbindungen zum Wettergott, so dass der Regen uns so gut wie gar nicht getroffen hat. Ein weiterer Dank gebührt Reinhart, dem Fahrer unseres Teamfahrzeugs, der nicht nur zuverlässig das Gepäck transportiert hat, sondern auch als Mechaniker immer Flickzeug, Luftpumpe und Geduld für uns bereitgehalten hat.
So kommen dann in einer Woche doch einige Höhen- und Kilometer zusammen. Grob geschätzt sind wir zusammen insgesamt 3900km und 56000Hm gefahren.
Fazit:
- Ich kann jetzt blind groben von feinem Schotter unterscheiden
- Bergauf reicht meine Übersetzung für 11% auf Schotter oder 14% auf Asphalt
- „… Hömma! Habt Ihr Radhandschuhe…“ Ist kein Hochdeutsch, sondern Ruhrpott und wird in Österreich nicht überall fehlerfrei aufgenommen.
Herzlichen Dank für die Organisation und Danke, dass ich mitfahren durfte
Gastradler – Christian